Freitag, 28. Dezember 2012

Sportliche Neujahrsvorsätze

Vorsätze sind ja meistens dafür da, um gebrochen zu werden, aber in sportlicher Hinsicht gibt es so oder so ein paar Vornehmungen, die eingehalten werden wollen und die halt zufälligerweise in den Jahreswechsel fallen.

Zuerst einmal müssen wir wieder gesund werden. Während Lena das Knie plagt, habe ich momentan innermedizinische Leiden die mich vorsichtshalber Pausieren lassen. Nichtsdestotrotz gibt es folgende sportliche Vorsätze:

via
Barbara
  • weiterhin brav regelmäßig laufen gehen und an der Geschwindigkeit und Stil arbeiten - gleichzeitig würde ich gerne einen Laufschuh an sein Ende bringen
  • die neuerliche Anmeldung im Fitnesscenter war schonmal nicht schlecht, jetzt muss ich dann ab 2013 auch wirklich regelmäßig vorbeischauen, denn O-Ton der Dame am Schalter: "Wo warst du denn so lange??" - blick nach rechts, links, nach unten zu den Füßen - "Äh, ich habe draußen Sport gemacht" - "Na gut, das ist in Ordnung"
  • die Besuche im FC mit dem Laufen gut koordinieren, denn das Laufen soll darunter nicht leiden und Laufbänder können leider nix
  • regelmäßig richtig schwimmen gehen (gell Lena?); ich liebe das kühle Nass schon seit ich ein Kleinkind bin, deswegen: Gibt's ja nicht, dass ich noch keine Schwimmhäute habe!
  • öfters in die Pedale treten, nicht nur 1x im Jahr ... (also ich traue mich ja nicht hier auf der Straße zu fahren); vielleicht gibt es ja als Belohnung ein nettes Radtrikot, nur damit ich den Anschein von Sportlichkeit auf 2 Rädern erwecke
  • entweder meine Freundin aus Oberösterreich einfliegen lassen und wieder öfter klettern gehen oder jemand anderen dazu ermutigen (da gibt es eine Kletterhalle in NÖ, bei der auch noch ein Freibad dabei ist bzw. kann man es auch umgekehrt sehen - wären ja gleich 2 Fliegen mit einer Klappe)
  • wenn ich diese Vorsätze alle einhalten sollte, dann sollte sich mein letzter Vorsatz von leichter werden und trainierter Aussehen eigentlich von selbst erledigen - ansonsten sollte ich nochmal ernsthaft über meinen Schokikonsum nachdenken

Lena
  • die in den letzten Wochen, aus Frust und plötzlichem Wegfall vom Laufen raufgefressenen Kilos + zusätzliche runterbekommen und gleichzeitig wieder an Muskelmasse zulegen. Sixpack, wir sehen uns Ende des Frühjahrs, ich lass dich nicht wieder vom Speck verdecken.
  • dementsprechend wieder regelmäßig Bauchübungen und HIT-Trainings machen, damit das Fett auch ohne Ausdauersport schmilzt
  • Schwimmen gehen (ja, Barbara ^^)
  • ab Februar wieder richtig mit dem Radfahren anfangen, mein geliebtes Specialized verstaubt im Moment im Keller =/
  • Klettern ausprobieren und da ich jetzt schon weiß, dass es mir Spaß machen wird, würde ich gern versuchen, regelmäßig zu gehen! (wenn es nur nicht so teuer wäre)
  • den VCM Halbmarathon im April laufen, egal in welcher Zeit, Hauptsache ins Ziel, und am besten gleichzeitig mit Barbara
  • danach hoffentlich den Budapester Halbmarathon im September laufen, dann aber mehr auf die Zeit schauen
  • meinem Körper mehr Pausen gönnen und besser auf ihn hören
  • und am wichtigsten, überhaupt so halbwegs wieder auf die Beine kommen und spätestens am dem  Frühsommer wieder regelmäßig zu laufen

Habt ihr auch sportliche Vorsätze oder geht's eh nicht mehr besser?

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Tipp: Silvesterlauf 2012

Für alle kurzentschlossenen haben wir einen Tipp für den 31.12:

Am Altjahrstag findet bereits zum 36. Mal der Wiener Ringstraßen-Silvesterlauf des LCC-Wien statt.
Start ist um 11:00 Uhr vormittags, also noch genug Zeit um sich danach für die Silvesterparty aufzubrezeln.
5,4km geht es dann die Ringstraße entlang, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie Hofburg, Parlament, Staatsoper, etc.

Nordic Walker und Langsamgeher werden nicht ausgeschlossen, ja, sogar Hunde können angemeldet werden und erhalten eine eigene Wertung.
Gibt es für alle menschlichen Läufer im Start/Ziel-Bereich Elektrolytgetränke, Tee und Fruchtschnitten, dürfen sich tierische Teilnehmer über einen Wurstkranz im Ziel freuen. ;)

Verkleidungen sind natürlich auch erlaubt und werden prämiert!

Die ersten drei jeder Altersklasse erhalten einen Pokal, und für "Heavy Runners" gibt es übrigens auch eine eigene Wertung.

Veranstalter:  LCC Wien
Termin: Montag, 31.12.12
Online-Anmeldung: Pentek-Payment
Startzeit: 11:00, Ringstraße Höhe Ringstraßengalerien, 1010 Wien, Kärntner Ring 5-7
Zielschluss: 12:30
Siegerehrung: 13:30
Strecke: 5,4km um den Ring (Uhrzeigersinn)

                                                                                                                                                                                   www.diener.at LCC Wien

Wir sind leider (doch) nicht dabei, wünschen euch aber viel Spaß, falls ihr mitlaufen solltet.

Freitag, 21. Dezember 2012

Nike Free Run +5 Hypershield


Schon lange schmachte ich die Free Run Modelle an, und doch hab' ich mir immer wieder andere Nike Laufschuhe gekauft (wer mich kennt, weiß, dass ich dieser Marke etwas verfallen bin, also wenn ich schwärme, dann nur weil ich echt überzeugt bin, ich werde nicht dafür bezahlt ;) ) 
Eigentlich wollte ich mir kommendes Frühjahr selbst welche gestalten, also iD's, aber als dann die neue Hypershield Winterkollektion herausgekommen ist, musste ich einfach unbedingt diese reflektierenden Nike Free +5 Wahnsinnsschuhe haben ;)


Nachdem ich einer bestimmten Person dann immer wieder vorgeschwärmt hatte, wie sehr ich die doch fürs Laufen im Winter brauche, weil sie ja wasser- und windabweisend sind und ich dank des reflektierenden Materials dann auch im Dunkeln nicht übersehen werden kann, wurde mein Wunsch erhört, und ich hab' sie zum Geburtstag bekommen. 
Tja, nur da ich im Moment nicht Laufen darf, sind sie noch keinen einzigen Kilometer mit mir über den Asphalt Wiens gesprintet, aber im Alltag und beim Krafttraining wurden sie schon ausgeführt.


Sobald sie eine Lichtquelle anscheint, fängt das sonst schwarz/dunkelgraue Obermaterial zu leuchten an. Die reflektieren wirklich so extrem, ich hab' da nichts nachbearbeitet.
Im Sommer kommt mit Sicherheit noch ein buntes Free Run Paar dazu. Oder zwei, .. kann mich nämlich nicht zwischen den Modellen mit der 0.5 und 0.3 Sohle entscheiden.

Habt ihr welche? Wofür verwendet ihr sie?

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Wiener Laufcup 2012

Wien hat einen eigenen Laufcup, ja, der Wiener Laufcup ist sogar die größte Laufserie weltweit. 2012 umfasste der Cup 25 Laufbewerbe. 
Kurzstrecken-, Marathon-, Stiegen-, Cross-, Charityläufe, ... Läufe verschiedenster Art waren somit vertreten und bildeten einen abwechslungsreichen Wettbewerb.
Da die Läufe so gut wie alle Sonntags stattfinden, und ich da aber arbeite, konnte ich dieses Jahr nur an 7 dieser Läufe teilnehmen und hatte dementsprechend nicht viele Punkte, aber ich konnte trotzdem noch genug Punkte herausschlagen um wieder (so wie im letzten Jahr) den dritten Platz in meiner Altersklasse zu machen.

Die Siegerehrung vor zwei Wochen war, dank der zahlreichen Gäste, sehr ausgelassen, aufgrund der Hitze im Saal sogar für eine Dame umwerfend, und ich konnte meinen kleinen Pokal nach sieben nervenaufreibenden, stressigen Bewerben und einer intensiven Laufsaison 2012 endlich mit nach Hause nehmen.
Auch wenn mein Platz jetzt nichts besonderes ist, ... ein bisserl freut man sich halt doch ;)


2013 wird der Laufcup so gut wie ohne meine Teilnahme stattfinden, da mich die meisten Läufe im kommenden Jahr nicht ansprechen, aber solche wie der Zoolauf, oder der Tierschutzlauf werden hoffentlich schon wieder von mir gelaufen. Hängt halt jetzt alles vom Knie ab. Wenn nicht, hat wenigstens Barbara dann bei jedem ihrer Läufe einen Zuseher mehr fix ;)

Hat jemand von euch an Cup-Läufen teilgenommen, und vielleicht auch einen Pokal gewonnen? =)

Montag, 17. Dezember 2012

Knie-Update

Vor zwei Wochen hab' ich euch ja von meinen Knieschmerzen berichtet. 
In der Zwischenzeit hatte ich einen MRT-Termin und heute endlich die Befundbesprechung beim Chirurgen.

Als ich den MRT-Befund am Freitag bekommen habe, und der einen Meniskuseinriss 3. Grades und eine Knorpelabnützung 1. Grades bescheinigt hat, hab ich mich ja schon im OP-Saal liegen sehen, aber nein, so wie es aussieht, ist mein Jahr 2013 doch noch gerettet!


Mein Arzt hat mir jedes einzelne Bildchen super erklärt und meinte, mein Riss liegt so gut und ist zum Glück nicht so lang, dass der zu wahrscheinlich von selber verheilt und er da jetzt nicht operiert, wenn eben sehr große Chance besteht, dass sich mein Innenmeniskus von selber regeneriert.

Natürlich heißt das jetzt aber, vorerst kein Sport, danach darf ich mit Radfahren beginnen und danach dann wieder langsam mit Laufen.
Wenn ich mich brav daran halte, sieht er sehr gute Chancen, dass ich den Wiener Halbmarathon im April doch noch laufen kann. Zwar ohne wirkliches Training, aber was soll's. Hauptsache ich bekomm' die Medaille ;)
Barbara, du brauchst nicht zufällig eine Laufbegleitung? =)

Ich werde jetzt sicher nichts riskieren und mich vorbildlichst an seine Anweisungen halten. Natürlich vermisse ich das Laufen, aber selbst Gehen ist zur Zeit anstrengend und schmerzhaft, .... an Laufen ist da also sowieso nicht zu denken. 

Drückt mir die Daumen, dass alles gut verheilt und ich den Traum vom Budapester Halbmarathon im September nicht aufgeben muss ;)

Nachtrag: Nach einigen Verunsicherungen bezüglich Menisken, und deren Möglichkeit zusammenzuwachsen, werde ich noch eine zweite Meinung einholen

Samstag, 8. Dezember 2012

Wer schneller werden will, sollte endlich damit anfangen

Ich konnte es eh lange hinauszögern, sogar eine Gnadenfrist - bis der Sie+Er Lauf vorbei war - wurde mir gegeben, aber irgendwann stand der Termin fest. Lena verkündete den Mittwoch vor 2 Wochen: 12.45, nein, 13.30, ach Blödsinn, 13.45 war es dann letztendlich. Ein Tag grau in grau, die Stimmung "bombastisch", die Beine lasch.

Geplant waren einlaufen und dann für den Anfang 6 x 400m mit 200m Gehpausen und danach wieder auslaufen.


Das Bild in der Mitte ist gestellt, denn so fertig kann ich bei den jeweils 400 m mit einer Pace von ca. 4:50 - 5:15 nicht gewesen sein, wenn ich bedenke, wie wunderbar ich zwischendurch noch jammern konnte. Aber man solls ja auch nicht gleich übertreiben und selbst den letzten Intervall noch in dem angestrebten Tempo laufen können. Angestrengt war ich aber natürlich trotzdem. Ob ich alleine nicht einfach mittendrunter abgebrochen hätte? Gut möglich, von daher: Danke Coach ;)

Ich weiß jetzt zumindest, welche Freuden mich ab Jänner/Februar wöchentlich erwarten werden oder gibt es wirklich jemanden, dem das mehr Spaß macht?

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wenn mal wieder das Knie zickt ...

... dann aber richtig.

Mein rechtes Knie macht nicht mehr mit. Jedenfalls, nicht mehr so, wie ich es haben will ... nämlich gesund und ohne wiederkehrende Zickereien.
Aber nein, es meint, es muss mir einen Strich durch die Rechnung machen und alle meine Laufpläne auf den Kopf stellen (immerhin steht ja der VCM 2013 bald an).
Ja, ich muss gestehen, ich bin schon auch etwas selber daran schuld, ... wirkliche Laufpause habe ich mir dieses Jahr nämlich nie gegönnt, und die letzten paar Wochen voller Läufe von 10-18km waren wohl auch mit Schuld daran.
Mein rechtes Bein scheint mich aber allgemein zu hassen, denn neben den Knieproblemen hatte ich am rechten Unterschenkel auch noch zwei Beinhautentzündung in diesem Jahr.

Anlass des Posts ist aber mein aktuelles Kniedesaster.
Nach 1 1/2 wöchiger Pause (weil ich davor eigenartige Schmerzen hatte und das erste Mal richtig Angst bekommen habe und gar nicht mehr laufen wollte) bin ich am Sonntag ja den Adventlauf gelaufen (ich hab aber auch echt einen Vogel). Zwei Kilometer lang dachte ich, oh wie toll, die Pause hat etwas gebracht, ... doch bei Kilometer 3 ging es los mit Schmerzen, wie ich sie noch nie hatte. Aufhören wollte ich nicht, und solange ich in Bewegung geblieben bin, war auch noch alles erträglich, aber als ich dann gehen musste, nach dem Zieleinlauf, sind die Schmerzen so heftig geworden, dass ich mein Bein so gut wie nicht mehr abwinkeln konnte.

Es hieß also ab zum Arzt. Der Herr Chirurg tippt stark auf den Meniskus und ich seh' mich natürlich schon auf dem OP-Tisch wegen einer Arthroskopie.


Vorher muss ich aber noch zum MRT, zum zweiten Mal in meinem Leben. Ich finde MRTs ja extrem interessant und erst die Videos vom Knie, die man sich daheim dann auf DVD ansehen kann ^^

Ende nächster Woche weiß ich dann mehr und bis dahin heißt es natürlich nicht verzagen, und keine sportliche Belastung des Knies.

Drückt mir die Daumen, dass es doch nur etwas Kleines ist und ich keine wahnsinnig lange Laufpause vor mir habe! [ich möcht nämlich bitte so bald wie möglich, meine, hoffentlich bald ankommenden, neuen Nike Free Shield einweihen =(  ]
;)

Übrigens, ich wurde in letzter Zeit immer wieder von verschiedenen Leuten gefragt: "Wenn du immer so  körperliche Probleme wegen dem Laufen hast, warum bitte hörst du dann nicht einfach endgültig damit auf?"

Tja, es gibt genug Gründe, aber die würde ein Nicht-Läufer sowieso wieder nicht verstehen ;)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Motivationsloch?

Ich lasse mich, fürchte ich, gerade von der Demotivation überrollen. Der vermutlich letzte offizielle Lauf dieses Jahr ist Geschichte, die Zeit wird knapper, die Temperaturen immer niedriger und die Überwindung immer größer (da helfen die neusten und tollsten Schuhe nix).

Eigentlich hätte ich heute wieder meine Laufschuhe schnüren sollen, aber einerseits hätte ich genug anderes zu tun und andererseits muss ich sowieso noch meine Verkühlung auskurieren. Ich könnte also einfach am Wochenende weitermachen,aber da sieht es ja auch nicht besser aus, vorallem wenn ich daran denke, dass die Höchsttemperaturen im Minusbereich feststecken sollen.

Tja, jetzt heißt es, entweder mit dem schlechten Gewissen leben oder ein wenig Pause machen, also ganz offiziell regenerieren und so, nicht (?), und mir einen fixen Tag setzen, an dem das regelmäßige Laufen wieder weiter geht. Eventuell finde ich ja bis dahin sogar langärmlige Laufshirts, die nicht 30cm zu kurz und 50cm zu breit sind (für wen werden die denn geschneidert?), ich suche ja schließlich schon seit mehreren Wochen, irgendwann muss da ein Erfolg einkehren. Wenn ich glück habe, sind bis dahin meine potentiellen Laufpartner auch wieder gesund, wieder in Wien und können es kaum erwarten mit mir eine Runde zu drehen.

Aber bitte, immerhin wäre die Pause nicht so lang wie im letzten Jahr und schließlich steht mir ja noch ein Traingsplan bevor (um den ich mich auch mal kümmern sollte), der mich sowieso bald wieder zum Laufen zwingen wird.

Helft mir doch bitte mal aus meinem Motivationsloch (wenn man davon überhaupt schon sprechen kann).

Ich habe es getan und mich überwunden und klopfe mir jetzt erstmal selbst auf die Schulter. War doch gar nicht so schlimm und mein erster kurzer "Schneelauf" wurde auch gleich erledigt.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Mödlinger Altstadtadventlauf 2012

kursiver Text in Klammern = Lena

Wollen wir es nicht doch lieber bleiben lassen?
Aber es ist so kalt draußen!
Ich wiiiill nicht!
Aber ...aber wir sind doch krank!
Nein, wir ziehen das jetzt durch.

Ein kleiner Auszug aus unserem Gespräch am Vormittag des 29. Mödlinger Adventlaufes. Eigentlich ein typischer Gesprächsverlauf vor einem Laufevent bei uns, nur, dass wir sonst wenigstens nicht mit erhöhter Temperatur und einer frischen Verkühlung zu kämpfen haben. Wieso wir dann trotzdem mitmachen? Fragen wir uns auch, vielleicht habt ihr ja eine Antwort (naja, wie war das noch mal mit medaillengeil? ^^)
Viel vorgenommen hatten wir uns ja nicht. "Wir laufen einfach gemütlich die 5,24 km zusammen und passt schon". Der erste Kilometer wurde dann also zu schnell angegangen und die restlichen Kilometer zogen sich, zumindest für mich, nur so dahin. Immer wenn ich zur Lena blickte, wirkte sie locker flockig schwebend (na gut, dass ich zumindest so gewirkt habe, aber ja bis km 3 war es auch ziemlich angenehm) und ich war damit beschäftigt mich innerlich zu motivieren, was auch schwer anmutet, wenn immer am Ende der 2 Runden ein Bergaufstück kommt (und ich hatte es zu Laufbeginn auch noch spaßeshalber verschrien, ohje)- Nein, sowas ist immer frustrierend am Ende, auch am Anfang, in der Mitte, aber besonders halt am Ende.


"Hej komm schon, ich glaub du bist schneller als sonst und es sind nur noch knapp 1000 Meter!" Hö was? Ich komm mir vor als würde ich von Schritt zu Schritt langsamer werden und die eine, die immer doppelt so viele Schritte macht, hat uns vorhin schon zum zweiten Mal überholt. Aber ja, Aufgeben gabs jetzt nicht mehr und als es wieder zum Bergaufstück ging, konnten wir besagte Dame, trotz Ziehen im Bauch meinerseits und schmerzendem Knies von Lena, überholen und ein für alle Mal hinter uns lassen. Die persönliche Bestzeit vom Sie+Er Lauf konnte ich auch auf einer etwas längeren Strecke aufrecht erhalten bzw neu aufstellen, also war ein ungläubiges auf die Uhr Starren beim Zieleinlauf und ein freudiges Umarmen unsererseits angesagt. 

Obwohl wir ziemlich körperlich angeschlagen waren, wirken wir auf den Fotos total gut gelaunt. Irgendwas ist anders als sonst. (Eindeutig! Ich hab bis jetzt, dank Konzentration, noch nie zuvor während eines Laufbewerbs gelacht, ... sollt ich öfters mal machen ^^)

Nach dem Zieleinlauf stand dann selbstverständlich fest: Nie wieder!


Am Abend haben wir dann aber doch schon die Läufe 2013 besprochen. Aber immerhin, nie wieder gilt für das Jahr 2012, das haben wir jetzt offiziell abgeschlossen (endlich!)

Ein wenig enttäuscht sind wir von der Tatsache, dass wir nichts als Andenken bekommen haben. Letztes Jahr gab es Lebkuchenherzen als Medaille für die Teilnehmer. Dieses Jahr gab es allerdings keine, auch keine normalen Medaillen, keine Urkunden zum Ausdrucken, nicht mal eine schöne Startnummer zum Aufheben (ja, es gibt auch schöne Startnummern, die vom Zoolauf zB). Es gab nur ein T-Shirt, welches niemand mehr anziehen wird, weil es einfach nur fad ist. (aber hey, immerhin irgendein Andenken, wo sie uns schon um unser Lebkuchenherz betrogen haben =(  ) Abgesehen davon, wenigstens ein Funktionsshirt hättens nehmen können.

Montag, 26. November 2012

Sie + Er Lauf 2012

2 Wochen ist es nun schon wieder her, dass im Prater der 29. Sie + Er Lauf stattfand. Ein Mann und eine Frau bilden ein Team und laufen nacheinander jeweils 4 km, die jeweiligen Zeiten werden dann addiert. Topmotiviert meldete ich meinen Er und mich an, sehr demotiviert verlief die Woche davor. Am Mittwoch vor dem Lauf fand mein vorletzter Trainingslauf zusammen mit Lena statt und wir brachen unseren Pace-Negativrekord 2012, aber so richtig. Gänzlich ohne Kraft kämpften wir gegen den Wind, der so ziemlich die Luft aus mir blies.

Sonntag war dann der Tag des Laufes. Ich holte meinen Er ab und zusammen gings ab in den Prater. Zuerst einmal war ein wenig Einlaufen angesagt. Leichter gesagt als getan mit einem normalen Rucksack - ich also schon davor irgendwie fertig und zweifelnd, weil alle, die sich einliefen, irgendwie so schnell aussahen (und es ziemlich sicher sogar waren, schließlich kratzte ich mit meinem Tempo am letzten Drittel der Teilnehmer). Aber ja, man soll sich ja nicht mit anderen vergleichen. Auf meine Zweifel wurde zumindest nur entgegnet: "Selbst schuld, hättest trainiert, dann wärst auch schneller". Er ist immer so ehrlich.

Der Countdown ertönte und ich war froh, doch nicht den ersten Part übernommen zu haben, noch. Als ich dann nämlich an der Reihe war, war es noch ziemlich einsam auf der Laufstrecke. Anfangs bewegte ich mich langsamen Trabschrittes zum Start und wunderte mich, wieso die anderen Läufer eigentlich so loshetzten. Im Übergabebereich wird nämlich keine Zeit gemessen, wozu die spärliche Energie denn schon jetzt verschwenden?


Die Matte überquert, suchte ich erst einmal die anderen Läufer vor mir. Beinahe weit und breit war niemand zu sehen. Hinter mir rasten dafür einige heran und überholten mich schnellen Schrittes. Ich war mir sicher, das würde ein frustrierendes Rennen werden. Niemand da zum Überholen um zumindest Abschnittsweise ein wenig "anzuzahen", dafür war ich da, damit mich andere überholen konnten, klasse.
Ein paar Damen, die mich zuerst überholten, konnte ich allerdings am Ende des 1. Kilometers wieder ein- und überholen - das ewige Leid mit dem zu schnellen Start halt.

Das erste Drittel war dann bald geschafft, dank zu schnellem Start und ständigem überholt werdens besonders mühsam.
Im zweiten Drittel hatte ich mich an meine Rolle schon ein wenig gewöhnt, nutzt ja eh nix. Weiterlaufen und das Beste geben war angesagt. Ich weiß noch, dass ich mich im 2. Drittel dafür verfluchte, dass ich mich hier überhaupt angemeldet hatte und, dass ich mich für den nächsten Lauf garantiert nicht anmelden werde, viel zu anstrengend dieses Laufen, sehen meine Beine übrigens auch so.

Die letzte Kehre bei Kilometer 3 war gefühlt übrigens 5x so lang wie die vorherigen Kilometer. Die Wende kam und kam einfach nicht! Da rennt man bei der Hälfte am Ziel vorbei und dann kommt dieser letzte Zwischenpunkt nicht, wenigstens hatte ich inzwischen meinen Rhythmus gefunden.

Der Wendepunkt kam dann übrigens doch noch und mit ihm das Ziel vor Augen. Plötzlich war der letzte Kilometer nur noch halb so lang und das "rote Tor" kam immer näher. Was für eine Freude! Aber so groß war die Freude dann auch wieder nicht, um für die Lena beim Zieleinlauf in die Kamera zu lächeln, es war eher eine Gesichtsentgleisung.

Die Uhr zeigte eine überraschende Pace von ca. 5:40, kein schneller Schritt für die Menschheit, aber viele schnelle Schritte für mich. Ich sagte doch, meine Zeit ist noch wunderbar ausbaufähig.


So, klingt ja alles irgendwie ziemlich negativ, aber wie sollte es anders sein. Nach dem Lauf werden die Gedanken erstmal verdrängt, Freude kommt auf und die nächsten Wettkampfpläne werden geschmiedet.

Da es beim Sie + Er Lauf so viele Wertungen gibt (Bekannt-/Verwandtschaftsgrad + Altersklassen), hatten wir sogar die Chance auf einen Stockerlplatz. Hatten ja, ich war leider zu langsam. Letztes Jahr hätten wir mit dieser Zeit sogar mit Abstand noch den 2. Platz gemacht. Ich habe also den Zenit meiner Karriere verpatzt, war aber dennoch glücklich. Pokal hätte es eh nur für die Ersten gegeben.


Ok, ganz schön langer Roman für 4 km. Sollte ich eines Tages einen Marathon beenden, dann werde ich meinen Bericht in einem 45-bändigen Werk herausgeben!

Samstag, 24. November 2012

Laufen mit Musik im Ohr!?

Mir ist erst gestern aufgefallen, dass ich mich, wenn mir beim Laufen ein anderer Läufer mit Stöpseln in den Ohren den Weg kreuzt, oft frage, was derjenige wohl gerade hört.

Meistens laufe ich ja alleine, und lange Strecken laufe ich nie ohne Berieslung. Ich habe bis jetzt schon einiges ausprobiert. 
Anfangs unterhielten mich oft "Die drei Fragezeichen" Hörspiele, dann hab ich mal Wissenshörbucher ausprobiert, aber nach einigen Minuten lies bei denen schon die Konzentration nach und ich hatte nach 10 Minuten keine Ahnung mehr, worum es eigentlich ging.
Bei einer eigenen Playlist verspür ich zu oft den Drang, die Lieder nicht bis zu Ende zu hören und immer wieder weiterzudrücken.
Ihr seht also, ich befinde mich in einer schwierigen Lage ;)
Aber ich hab jetzt endlich ein passendes Laufberieselungsprogramm für mich gefunden, das mich nicht schon nach 15 Minuten langweilt und nervt.
Auf Kurzstrecken höre ich gerne meine eigene Playlist, und bei allem über 7km begleiten mich Superfly (Wiener Radiosender) und ab jetzt auch Domian Podcasts (ganz easy auch über iTunes gratis zum Runterladen verfügbar).


Da ich sowieso jede Domian Sendung daheim nachhöre, wenn ich sie verpasst habe, hab ich gestern einfach mal einige Podcasts auf meinen iPod geladen und war gespannt, ob auch hier meine Konzentration auf die Stimmen während des Laufens nachlassen würde.
Knapp 1 1/2 Podcasts später war ich 15 km wie im Flug gelaufen und wusste auch noch ganz genau, worum es bei den ganzen Anrufen gegangen ist.
Ich bin froh, endlich eine ruhige Alternative zur Musik beim Laufen gefunden zu haben.

Mich würde interessieren, was ihr so hört, oder ob ihr überhaupt etwas dabei hört?

Ich konnte eine Zeit lang die Musik überhaupt nur ganz leise einschalten, weil ich meine Atmung hören musste, und auch jetzt noch muss ich ab und zu zeitweise einen, oder beide Stöpsel raustun, weil ich mich plötzlich gestresst und eingeengt fühle.

Freitag, 23. November 2012

30 Läuferfragen - Frage 1

Damit ihr euch ein besseres Bild über uns machen könnt, starten wir die "30 Läuferfragen Challenge" und werden nach und nach die Fragen beantworten.
Eure Geschichte interessiert uns übrigens auch, also erzählt doch auch ein wenig von eurem Werdegang (und hinlasst ggfs den Link)!


Part 1:
  1. When did you start running and why?
  2. Why did you continue to run?
  3. What ultimate running goal would you like to accomplish?
  4. Tell us about your first race or when you plan to start!
  5. What’s your favorite distance to run or race and why?
  6. To you, what’s the hardest thing about running?
  7. Who supports you the most with your running goals and why do you pick them?
  8. Show us a picture of your running shoes! What are they and why do you like them?
  9. What’s the strangest or most embarrassing thing that’s ever happened to you on a run?
  10. Where do you run: treadmill, street, track, trail? And why do you prefer running there?


Also Barbara, wann hast du zu laufen begonnen und warum?
Als ich vor 1 1/2 Jahren mit dem Laufen begonnen habe, hatte ich schon seit etwa 2 Jahren meine Laufausrüstung daheim (naja gut, Ausrüstung würde ich das heute nicht mehr nennen), konnte mich aber dann doch nie überwinden. Ich war überzeugt, dass genau dann die Leute aus dem Fenster sehen, durch die Büsche hindurch sehen können und sich über mich amüsieren.
Eines Abends nahm mich mein Freund dann aber mit, weil er überzeugt davon war, wie gut mir das Laufen tun wird. Im Nachhinein sollte er damit Recht behalten (danke übrigens, auch wenn du es jetzt bereuen solltest, dass du dir ab und zu meine wirren Gedanken zum Thema Laufen anhören musst).
Aber damals war es kalt, nass und dunkel draußen. Zumindest meine Ausrede mit den anderen Menschen konnte ich jetzt also nicht mehr bringen. Nach 2 km mit einer kurzen Pause war das ganze Spektakel dann aber schnell wieder vorbei. Meine Lunge hatte noch nie so geschmerzt und während dem Laufen fragte ich mich ständig "Wieso mache ich das eigentlich?"; stehen bleiben wollte ich aber trotzdem nicht. Vom Muskelkater die Tage danach brauche ich erst gar nicht reden.



Und du Lena? Seit wann und warum läufst du?
Ich wurde im Gymnasium in der Unterstufe von meiner Sportlehrerin zum Laufen, und auch zu meinem ersten Frauenlauf, genötigt. Da ich damals aber die Unkoordination und Unsportlichkeit in Person gewesen bin, hatte ich nur bedingt Spaß am Laufen, vor allem, weil ich nie wirklich Ausdauer hatte, weshalb ich mich auch viel mehr mit Sprints anfreunden konnte, da war ich immer die Schnellste.

In der Oberstufe war mit Laufen nicht mehr viel. Eine Zeit lang hab ich dann mit 17 wieder angefangen, aber mehr um meinen Bruder beim Abnehmen zu motivieren. Der war dann rank und schlank und ich bin kurz danach mit meinem Freund zusammengekommen. Er hat mich dann zum Krafttraining gebracht und nach und nach fing das mit dem Laufen wieder an. Erst nur als Ausgleich zum Radfahren, als Ausdauersport, aber seit etwa drei Jahren aus Passion.
Besonders die letzten zwei Jahre hatte ich so viel Spaß am Laufen und am Sport, dass ich mir ein Leben ohne diese beiden Dinge nie wieder vorstellen kann.

Montag, 19. November 2012

Da war doch noch was ...

... ja, und zwar meine letzten paar Laufbewerbe in diesem Jahr, bzw. sollten sie die letzten bleiben, inzwischen wurde ich ja überredet und muss (ja, inzwischen macht es nur mehr wenig Freude ^^) an einem Adventslauf teilnehmen. Ich kann aber auch so schlecht Nein sagen, ärgerlich ... ^^ Wenigstens quält sich Barbara mit mir!

Nun gut, jetzt aber zu den Läufen:
Im September standen neben dem Women's Run und dem Night Run, über die ich hier und hier berichtet habe, noch der Wachau Marathon, der Krebsforschungslauf und der Badener Meilenlauf, im Oktober dann nur noch der Business Park Stiegenlauf. 

Der Wachau Marathon war toll, auch wenn ich nicht die ganzen 42,195 gelaufen bin, sondern nur mickrige 10,55 km, sprich die Viertelmarathon-Distanz. Die Anreise war viel aufregender als der Lauf selbst.
Früh morgens ging es zusammen mit einer Freundin per Zug nach Krems und von dort dann mit dem Schiff nach Dürnstein. Bei der Hinreise und dem Start war es noch extrem kalt, aber zum Glück hab' ich mich davon nicht abschrecken lassen, und bin wie immer in Racerback und Shorts gelaufen, sonst wäre ich wohl mitten auf der Strecke eingegangen. Die Sonne hat so heftig zu scheinen begonnen im Laufe des Vormittags, dass ich sogar einen Sonnenbrand bekommen hab'.
Jedenfalls, nach einem fast-Sturz auf den ersten 500m im Tunnel, liefen sich die restlichen 10km, übrigens meine ersten 10,5 km bei einem Laufbewerb, wie geschmiert. 
Auf der Bundesstraße, entlang der Donau, vorbei an Weinreben und Feldern verging die Zeit wahnsinnig schnell und da ich mich noch nicht so gut einschätzen konnte auf die Distanz, ließ ich es etwas langsamer angehen, so dass ich selbst im Ziel noch viel Ausdauer hatte.
Aber ich sag euch, die letzte 3 km waren pure Folter. Man kommt in Krems an, sieht schon das Ziel und muss dann noch durch hunderttausend Gasserln laufen, Folter!
Mein Fazit also: Sehr schöner Lauf, sehr gute Zielverpflegung, gerne wieder!

v.l.n.r.: kalt und windig auf dem Schiff / mit dem Schiff ging's nach Dürnstein / Zielgerade / Yeah!


Der Krebsforschungslauf war ein Charity-Lauf, bei dem man Runden sammeln konnte. Jede 800m Runde brachte 5€ ein.
Nach der Arbeit bin ich noch schnell hingehetzt, konnte aber, da der Lauf nur noch eine Stunde offen hatte, und aufgrund meiner Erschöpfung leider nur noch 10 Runden hinlegen. Der Lauf war super organisiert, es herrschte eine tolle Stimmung, also bin ich nächstes Jahr sicher wieder dabei!


Rundenbeginn / Stau bei der Stempelstation, na ich schau aber freudig / Anmeldung


Der Badener Meilenlauf fand auf einer Trabrennstrecke statt, ihr wisst schon, da wo sonst immer Pferde laufen. Wie der Name schon sagt, konnte man 1, 2, oder 3 Meilen laufen. Da ich echt so gar keine Kraft mehr hatte, bin ich natürlich nur die eine Meile gelaufen ;).
Und auch hier wieder, kaputt von der Arbeit mit dem Auto ewig nach Baden gefahren (danke, persönlicher Chauffeur!), und dann dort sofort an den Start. Hinter einem Startauto, mit fliegendem Start. Ich wurde überholt und überholt, .... und hab ich schon erwähnt, dass wir auf einer Trabrennbahn gelaufen sind? Also auf (noch dazu) feuchtem Sand und Kies, ... absolut keine Bodenhaftung und kein Widerstand, und Sand vom Läufer vor einem im Gesicht. So anstrengend war noch kein Lauf zuvor. Desaströse Zeit, aber immerhin, 1.te in meiner Altersklasse.

na, wer findet mich / Startauto / Tribüne / yeah again ^^

Mein Highlight des Jahres war aber der Businnes Park Vienna Stiegenlauf!
Ohne Training bin ich an den Start der Classic Challenge, absolut unmotiviert und nervös, weil es mein erster Stiegenlauf gewesen ist, aber oben angekommen war ich einfach nur glücklich und angetan von der tollen Aussicht.
23 Stockwerke, 440 Stiegen. 5ter Platz bei den Frauen (vor der Meissnitzer) und auf der Gesamtwertung einen Platz hinter dem Assinger, na bitte ;)
Wirklich toll organisiert, super Preise und eine so angenehme und mitreißende Stimmung! Nächstes Jahr definitiv wieder (dann aber mit Training!)

da ging's rauf / Ergebnisse und Live-Übertragung aus dem Stiegenhaus / verdient!



Gut, das war's jetzt endlich. Wart ihr bei einem, oder mehreren der Läufe dabei? Welche Läufe stehen bei euch noch an?

Freitag, 16. November 2012

Aufwärmrunde

In den Beinen juckt es uns ja jetzt schon länger, aber in letzter Zeit juckte es uns auch ganz schön in den Fingern beim Gedanken daran, einen Laufblog zu realisieren.
Wir möchten einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen, informativen und vorallem persönlichen Laufblog mit unseren Auf und Ab's und einer gesunden Portion Selbstironie gestalten. Wenn ihr allerdings pure Ernsthaftigkeit und harte Trainingspläne erwartet, dann raten wir euch doch zu Jack Daniels Laufformel, denn bei uns wird es auch bunte Bilder geben.

Ganz kurz zu uns:

Auf der einen Seite bin da ich, Barbara, ich laufe seit über 1 1/2 Jahren und um es kurz und schmerzlos zu sagen: Da ist noch viel Luft nach oben hin offen und ich denke und hoffe, dass ich noch nicht den Zenit meiner Laufkarriere erreicht habe und doch noch etwas Potential in mir steckt.
Aber um hier einmal alles auszuschöpfen, muss ich meine Faulheit endlich ablegen und nicht immer den gemütlichen langen und langsamen Lauf dem Intervalltraining vorziehen. Achja, diesen Winter sollte ich dann vielleicht auch die Sache mit der monatelangen Pause überdenken, nicht, dass sie letztes Jahr geplant war, aber nunja, man kommt da manchmal in so Teufelskreise.





Auf der anderen Seite bin ich, Lena. Ich laufe seit 3 Jahren richtig (davor zwar schon seit einigen Jahren, aber nur unregelmäßig) und bei mir ist etwas weniger Spielraum nach oben, aber ich habe durchaus noch hochgesteckte Ziele, die ich erreichen möchte.
Dieses und letztes Jahr war ich relativ fleißig und konnte mir beide Male einen Stockerlplatz beim Laufcup sichern und sage mir danach jedes Mal "Nie wieder", aber mal ehrlich, ich bin halt medaillengeil ;)
Über den Winter werde ich es also ein bisschen langsamer angehen und der da über mir kräftig in den Hintern treten.